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Bandscheibenvorfall bei Grit Breuer
 
 
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30.06.2005  

 
 

Die WM-Saison ist für die Vize-Europameisterin Grit Breuer beendet. Bei der 33-Jährigen wurde ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Damit wird die Potsdamer 400-Meter-Läuferin in diesem Jahr nicht mehr in Erscheinung treten.

„Sie kann momentan nicht das trainieren, was notwendig ist. Der Gesundheitszustand hatte sich zuletzt nicht mehr gebessert“, erklärte ihr Potsdamer Trainer Frank Möller, „deshalb folgt nun die Konsequenz in Form von Ruhe, um die Verletzung über den Sommer auszukurieren. Es ist aber keine Operation geplant, sondern nur konservative Therapie.“

Grit Breuer wird sich allerdings in der Alpha-Klinik in München weiterführend untersuchen lassen. Dort wurde sie bereits vor fünf Jahren an der Bandscheibe und am Knie operiert.

Für die Viertelmeilerin setzt sich damit eine Pechsträhne fort. Es ist die dritte Freiluftsaison in Folge, bei der sie aus Verletzungsgründen beim Saisonhöhepunkt der deutschen Mannschaft als Einzelstarterin fehlen wird. 2003 und 2004 war sie nur mit der 4x400-Meter-Staffel bei der WM in Paris und den Olympischen Spielen in Athen mit dabei.

In diesem Jahr hatte sie in der Hallensaison fünf Wettkämpfe bestritten. In den WM-Sommer stieg sie Ende Mai in Dessau über 200 Meter (23,53 sec) ein. Danach hielten sie die Verletzungsprobleme bereits von den nächsten Starts ab, sie hielt sich aber weiterhin bis zuletzt für einen möglichen Wiedereinstieg in die Saison fit.

„Das tut uns leid für Grit Breuer, wir hatten für die Deutschen Meisterschaften und die zweite Saisonhälfte auf sie gehofft“, sagte der Leitende Bundestrainer Jürgen Mallow.

Im Hinblick auf die 4x400-Meter-Staffel der Frauen, die beim Europacup in Florenz ohne Grit Breuer die WM-Norm unterbot, sieht er nun eine Chance für die nachrückende Generation: „Das ist im Hinblick auf die WM in Helsinki eine Herausforderung für die Jüngeren.“
 





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Autor und Copyright: Pressemitteilung des DLV

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